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Freitag, 11.05.2012
malte roeper
autor:
Der Monte Giordano alias Shark's Fin - Alle Bilder: Ralf Gantzhorn
Zwischen Magellanstraße und Kap Hoorn trotzt ein spektakulärer Gipfel den Stürmen, wegen der diese Küsten von Seefahrern gefürchtet werden: der Monte Giordano alias Shark's Fin. Bergsteiger wagen sich nur selten hierher, und so kam es, dass dieser grandiose Berg nicht nur unbestiegen, sondern völlig unbekannt war: das Wetter an der Südspitze Feuerlands ist so miserabel, dass der Gipfel kaum je zu sehen ist. Im April 2012 gelangen Extrembergsteiger Robert Jasper, Bergführer Jörn Heller und Bergfotograf Ralf Gantzhorn die Erstbesteigung.
Die Kletterei blieb nur ein Teil des sechswöchigen Abenteuers, das mit der Anreise per Segelyacht ab Puerto Williams begann, der südlichsten Stadt der Welt. Volle drei Wochen brauchte der erfahrene Skipper Osvaldo Escobar, um das Team mit der Segelyacht ‚Polarwind’ die 300 Seemeilen an den Berg zu bringen. Wetter und Windstärken setzten dem Unternehmen ab dem ersten Tag zu, knapp eine Woche musste die Mannschaft unterwegs auf einer winzigen unbewohnten Insel im Orkan ausharren, bis sie die Weiterfahrt riskieren konnte. Auch die zum Anlanden avisierte Bucht am Fuß der Shark's Fin erwies sich als zu gefährlich. Um zu verhindern, dass die Orkane die "Polarwind" in einer "sicheren" Bucht gegen die Felswände schleuderten, vertäuten die Bergsteiger ihr schwimmendes Basislager von Beibooten aus mit Seilen an den Klippen.
Der Weg zum Berg führte durch subpolaren Regenwald, Sümpfe und Gletscherspalten – natürlich bei Schlechtwetter. Ein erster Versuch scheiterte. Jörn Heller brach sich an Bord eine Rippe, die ihm für den Rest des Trips das Atmen erschwerte. Das geplante Basislager am Wandfuß war wegen der permanenten Stürme nicht zu halten, so blieb das Team weiter auf engstem Raum an Bord.
Als das Barometer eine Winzigkeit stieg, riskierten die drei kurz vor der Abreise einen letzten Versuch, bei dem die Schnelligkeit des eingespielten Teams sich als Schlüssel zum Erfolg erwies. Kurz nach Mitternacht am siebten April erreichten sie im Mondlicht den Gipfel, auf dem Rückweg warteten auf Robert Jasper als Seilersten Schwierigkeiten bis M7. Nach 27 Stunden erreichte das Team wohlbehalten das Boot.
Der Gipfel ist so unbekannt, dass ihn einige Karten zwar ausweisen, mit Höhenangaben und Namen einander aber widersprechen – in unserer technisierten Welt etwa so selten wie ein Einhorn. Wegen der spektakulären Form, die an eine Haiflosse erinnert, tauften Robert Jasper, Jörn Heller und Ralf Gantzhorn ihn Shark's Fin. Ihr GPS wies eine Gipfelhöhe von 1517m aus, fünfhundert Meter weniger als auf den chilenischen Karten. Aber nichts war den Bergsteigern bei diesem Abenteuer so nebensächlich wie die Höhe des Gipfels. Nach der Erstbegehung von Ironman, einer der schwierigsten Mixedrouten der Welt, war es bereits der zweite große Erfolg des langjährigen Topalpinisten Robert Jasper in diesem Jahr.
Das Team
Fakten
Berg:
Chilenische Seekarte: Monte Buckland, 2040m
Karte des Feuerland Pioniers Alberto M. de Agostini: Monte Giordano, 2042 m
Andere Karten: Monte Aosta, ca. 2000 m
Höhe nach GPS: 1517m
Koordinaten: S 54º27'11s ,W 070º12'11s.
Erstbesteigung:
Robert Jasper, Jörn Heller, Ralf Gantzhorn vom 06. – 07.04.2012 in 12 Stunden Aufstieg. Gesamtzeit vom Boot und zurück 27 Stunden.
Route:
Shark's Fin Ridge (Westgrat ), bis M7.
Gebiet: Cordillera Darwin, Feuerland / Chile.
Charakter: Äußerst anspruchsvolle kombinierte Gratkletterei. Bei schlechtem Wetter Rückzug sehr problematisch.
www.ralf-gantzhorn.de
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Dienstag, 08.05.2012
clemens firnenburg
autor:
Unser Team in Balingen - Bild: Andreas Hoffmann
Der erste Lead-Jugendcup von dreien der Serie 2012 fand am vergangenen Wochenende am Rande der Schwäbischen Alb in Balingen statt. Aus Norddeutschland nahm ein im B-Jugend-Bereich neu formierter und erweiterter Kader teil. So galt es für die meisten seiner Mitglieder, auf ihrem ersten nationalen Wettkampf die Aufregung und Anspannung zu überwinden und Erfahrung zu sammeln. Die Ergebnisse können sich blicken lassen.
Weiter geht es, dann für den norddeutschen Jugend- und Erwachsenenkader, zunächst mit der Deutschen Jugendmeisterschaft und dem Deutschlandcup im Bouldern am Pfingstwochenende in Auerbach (Frankenjura). Neben dem kompletten Jugendkader wird dieses Jahr, nach auch Neuformierung des Erwachsenenkaders im Boulderbereich, wieder eine größere norddeutsche Gruppe im Deutschlandcup an den Start gehen. Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein. Einige vordere Platzierungen der beiden, unter der Leitung von Irina Mittelmann und Ralf Kowalski antretenden Kader können erwartet werden.
Die jeweils in ihren Altersklassen vier Bestplazierten der Deutschen Jugendbouldermeisterschaft in Auerbach qualifizieren sich im Bouldern für die Jugendeuropacups und gleichzeitig auch die Jugendeuropameisterschaft Anfang Juni in Grindelwald (CH) und Ende Juli in L’Argentière (F). In Frankreich kann mit kräftiger Fanunterstützung gerechnet werden. Die Jugendgruppe des Alpinclubs Hannover wird ein Sommertrainingscamp in der Nähe verbringen.
Die Ergebnisse in Balingen aus norddeutscher Sicht:
Jugend B weiblich
11. Helene Wolf (Sektion Hamburg und Niederelbe)
14. Malena Schulz (Sektion Hamburg und Niederelbe)
27. Lena Hoffmann (Alpinclub Hannover)
28. Laura Polomsky (Alpinclub Hannover)
Jugend B männlich
3. Ruben Firnenburg (Alpinclub Hannover)
16. Philipp Wellmann (Alpinclub Hannover)
19. Max Prinz (Alpinclub Hannover)
Jugend A männlich
7. Lars Hoffmann (Alpinclub Hannover)
26. Lorenz Langfeld (Sektion Hamburg und Niederelbe)
Ausführlicher Bericht Balingen:
www.alpenverein.de
Komplettes Ergebnis Balingen:
www.digitalrock.de
Dienstag, 08.05.2012
lena herrmann
autor:

Burggaillenreuth
Einige Mitglieder des Felskaders (Jan, Tobi, Sarah, Lena, Ralf) nutzten das verlängerte Wochenende um sich in Franken zu treffen. Schon früh wurde mal wieder folgendes festgestellt: Erst wünscht man sich die Sonne, um sie dann zu verfluchen wenn sie scheint, es sei ja sonst viel zu heiß um kleine Griffe zu ziehen! So natürlich auch am extrem heißen April/Mai Wochenende. Doch trotz der Wärme konnten sowohl die Jungs, als auch die Mädels mit Out of Berlin und Polyphorie Routen bis 10- klettern.
Besonders bemerkenswert hingegen war der extrem krasse Leistungssprung von Sarah nach dem Buoux-Aufenthalt. Man sagt ja immer, "knapp daneben ist auch vorbei." "Sehr sehr knapp" ebenso, doch beim nächsten Besuch wird Liebe ohne Chance sicherlich fallen.
Freitag, 04.05.2012
arne grage
autor:

Arne Grage - Bild: Lutz Fischer
Im Gö-Wald wurde bereits vor einiger Zeit ein neuer alter Steinbruch, die Faulenseewand, der Vergessenheit entrissen. Es wurde von den ersten Gö-Wald-Pionieren evtl. wohl schon früher dort mal der Sandstein angetestet, aber man wandte sich damals schnell wieder den anderen Felsen zu.
Sicher nicht vergleichbar mit den großen Brüchen, wie Appenroder Wand oder Hauwand, aber doch eine nette kleine Alternative für die, die eh schon alles vor Ort gemacht haben.
Um zur Faulenseewand zu gelangen einfach von der Hauwand am Bach talaufwärts gehen bis links eine zugewachsene Schneise direkt in den versteckt gelegenen Steinbruch führt. Die Wand ist leider sehr bedingungsabhängig. Eine längere Trockenperiode garantiert mehr Vergnügen und die Routen benötigen sicher auch hin und wieder eine Bürste..
Die Routen bisher:
Via Reparator (8/8+) 3 BH, 1 UH H. Gosau, A. Grage 2008
Die markante Kante links. Der Einstieg kann Kleinere zur Verzweiflung bringen. Besser den 1. BH vorklippen. Boulderartige Züge jeweils auf die Absätze. Nicht anhaltend, aber dafür mehrere trickreiche Stellen. Die Route ist Michas Bruder gewidmet, dem Reparator, da er die beim Einbohren zu Bruch gegangene Bohrmaschine flugs wieder zum Laufen brachte. Nochmals danke dafür!
Faul am See (9) 5 BH, 1 UH A. Grage 2008
Einstieg wie Via Reparator und dann nach links mittels des Querrisses pumpig die gesamte Wand queren. Der Rausschmeißer kommt ganz am Ende hoch zum Umlenker. Leider ist ein Teil der Griffe meist etwas feucht. Trotzdem sehr lohnender ungewöhnlicher Weg.
5 Minuten Ruhm (9+) 5 BH, 1 UH A. Grage 2012
Start wie bei Faul am See, dann aber in der Mitte des Quergangs über harte Boulderstelle an der sog. Bärentatze direkt hoch. Der Direktzustieg steht noch aus.
Ansonsten gibt es noch eine ganze Reihe eingebohrter Projekte (auch leichtere). Hier heißt es noch ein wenig Geduld haben!

Stefan Bernert - Bild: Arne Grage
Montag, 30.04.2012
arne grage
autor:
![]() Stylish im Harz | Scheinbar sind schwere Züge im Harzer Granit gerade hip! Ein Kandidat für die härteste Route im Harz wurde nun aus der Taufe gehoben. Dieses Projekt wurde bereits vor über 10 Jahren eingebohrt, von diversen Leuten bereits probiert und nun endlich mal durchgezogen. Der Erstbegeher, der in der Vergangenheit sonst eher als notorischer Zweitbegeher auftrat, ist derzeit recht fit. In Spanien, Franken und Löbejün in den letzten Wochen flott in dem Grad unterwegs, traute er sich anfangs aber trotzdem nicht so richtig einen zweistelligen Grad auszuwerfen und musste erst mühsam überredet werden. Mal sehen was potentielle Wiederholer sagen? Ziegenrückenarena Sidewinder (10-) 2 BH, 1 UH S. Bernert Rechts der Guillotine mittels div. Kratzer durch die leicht überhängende Wand. Nachchalken ist in der boulderhaften Route nur schwerlich möglich. |
Mittwoch, 25.04.2012
arne grage
autor:
Die Sperrungen wegen Vogelschutz in Lüerdissen sind teilweise wieder aufgehoben.
Das Klettern und Betreten der Bereiche um den Pfaffenstein, Haderturm und Kullerkopf (Felsen 9, 10 und 11) bleibt weiterhin bis voraussichtlich dem 31.07.12 untersagt.
Alle anderen Felsen sind wieder vollständig zum Klettern freigegeben.
Die bestehenden Sperrungen in Holzen und im Kanstein bleiben bis zum 31.07.2012 in Kraft. Sollte sich an der Situation etwas ändern, werden wir informieren.
Bitte sorgt mit dafür, dass diese Regelungen eingehalten werden! Dies sichert den Klettersport langfristig.
Reinhard Arndt (IG Klettern Niedersachsen)
Das Klettern und Betreten der Bereiche um den Pfaffenstein, Haderturm und Kullerkopf (Felsen 9, 10 und 11) bleibt weiterhin bis voraussichtlich dem 31.07.12 untersagt.
Alle anderen Felsen sind wieder vollständig zum Klettern freigegeben.
Die bestehenden Sperrungen in Holzen und im Kanstein bleiben bis zum 31.07.2012 in Kraft. Sollte sich an der Situation etwas ändern, werden wir informieren.
Bitte sorgt mit dafür, dass diese Regelungen eingehalten werden! Dies sichert den Klettersport langfristig.
Reinhard Arndt (IG Klettern Niedersachsen)
Dienstag, 24.04.2012
lena herrmann
autor:

Christian Burchards in Osterstimmung am Sektor TCF
Dieses Jahr bekletterte der Norddeutsche Felskader über Ostern eine Woche lang das Oldschool Klettergebiet Buoux!
Tobias Bosse, Christian Burchards, Tim Bussmann, Sarah Weiss und Lena Herrmann waren zusätzlich mit Trainer Ralf Kowalski motiviert in der Klettergeschichte ein wenig zurück zu schauen und eines der Top-Klettergebiete der 80/90er Jahre zu besuchen!
Auf der To-Do Liste stand das Verbessern der Taktik sowie das Erkennen der eigenen Schwächen und Stärken an oberster Stelle. Schon am ersten aktiven Tag ist denjenigen die das erste Mal in Buoux waren aufgefallen, dass die Kletterei und die Art sich zu bewegen extrem speziell ist.
Tobi und Ralf, die schon viele Male zuvor dort waren wussten was auf sie zukam:
Der Zwang präzise Fußtechnik anzuwenden, schmerzende Löcher trotzdem festzuhalten und die persönlichen Bestleistungen (auf die Schwierigkeitsgrade bezogen) runter zu stufen; denn hier bekommt man nichts geschenkt! Egal ob 6b+ oder 8b, man muss sich festhalten, stark motiviert sein und sich bis zum Schluss konzentrieren.
Aber genau dieser Anspruch war es, der das gesamte Team faszinierte und hier und da wurde gemunkelt, sehr bald nochmal wieder zu kommen.

Lena Herrmann im No man's land (7b)

Kultur muss sein. Die Truppe vorm Palais des Papes in Avignon
Samstag, 21.04.2012
arne grage
autor:
![]() | La Le Lu, nur der Mann im Mond schaut zu, wenn wir für den Klemmkeil schreiben, drum schreib auch Du... Es ist wieder soweit: Der Klemmkeil, des Norddeutschen liebste Gutenacht- lektüre, möchte zur Welt kommen. Mit Deiner Hilfe. Also schreib auch DU! An der klemmkeil@aol.com, und alles wird gut! |
Mittwoch, 18.04.2012
arne grage
autor:
![]() Ernährung ist wichtig! | News bzgl. Holzen behandeln meist das Thema Wanderfalken, der dort wieder brütet und weswegen ein Teil der Klippen gesperrt ist. Um der Langeweile entgegenzuwirken und neues Futter bereitzustellen wurde nun ein altes Projekt befreit. Bereits ca. 2005 von Claas Meier und Jörn Tölle eingebohrt, wurde es vor kurzem freigegeben und nun gepunktet. Kellerwand Du bist Holzen (9) 3 BH, 1 UH A. Grage Links von Sichel 301 mittels Riss, glatter Sinterleiste, Fingerloch und Kratzer zum Ausstieg. Der 3. BH ist nicht leicht einzuhängen! Entweder diesen verlängern und sehr anstrengend klippen oder Augen zu und durch, dann sollte aber der Sichernde gut aufpassen! Der Name sollte als Aufruf verstanden werden, dass sich jeder für die uns noch verbliebenen, aber auch die leider bereits schon gesperrten Klettergebiete engagieren sollte. Es sind Eure Gebiete, tut was, sonst gibt es bald nur noch die Halle! |
Montag, 16.04.2012
arne grage
autor:
![]() Der Frosch | Nun hat auch das Okertal seine ersten Boulder im 8ten Grad verpaßt bekommen. Jan Petzold konnte gleich zwei davon eintüten: Für Call of the wild am Frosch spuckte er 8a+ bloc als Bewertung aus. Leider ist der Fels dort etwas krümelig, aber die Linie ist gut und die Züge hart. Etwas leichter, nämlich 7c+/8a bloc, soll The cremaster cycle 4 am Klippan sein. Man startet über Ikea und traversiert mittels heftiger Untergriffpresser und Leisten ins Down under. Dieses und mehr wird dann wohl auch in der Neuauflage des Harz-Boulderführers stehen, an der der Autor Heiko Apel schon eifrig bastelt. |
Donnerstag, 22.03.2012
arne grage
autor:
Nach den ganzen Plastiknews der letzten Monate hat offensichtlich die neue Outdoorsaison begonnen. Es wird scheinbar nicht nur draußen geklettert, sondern es gibt auch immer noch einige Enthusiasten, die mit viel Mühe und Einsatz neues Futter bereitstellen:
Parkplatzwand
Damokles (6-) 5 BH, 1 UH K. Graf, M. Wick
Die Verschneidung zwischen Peepshow und Dust my broom. War richtig viel Putzarbeit. Jetzt aber durch Lawinenverbauung am Ausstieg" kein nachrieselndes Erdreich mehr in der Route. Der Name bezieht sich auf den großen Block über dem Ausstieg, der wohl durch Wurzeln, Fels und Erdreich an seinem Platz bleiben wird.
Dionysos (6+) 3 BH, 1 UH K. Graf, M. Wick
Nach den ersten beiden Haken von Damokles nach rechts abbiegt. Es folgt eine kleine Verschneidung und senkrechte Wandkletterei. Ist nicht ganz offensichtlich zu lesen.
Parkplatzwand
Damokles (6-) 5 BH, 1 UH K. Graf, M. Wick
Die Verschneidung zwischen Peepshow und Dust my broom. War richtig viel Putzarbeit. Jetzt aber durch Lawinenverbauung am Ausstieg" kein nachrieselndes Erdreich mehr in der Route. Der Name bezieht sich auf den großen Block über dem Ausstieg, der wohl durch Wurzeln, Fels und Erdreich an seinem Platz bleiben wird.
Dionysos (6+) 3 BH, 1 UH K. Graf, M. Wick
Nach den ersten beiden Haken von Damokles nach rechts abbiegt. Es folgt eine kleine Verschneidung und senkrechte Wandkletterei. Ist nicht ganz offensichtlich zu lesen.
Freitag, 02.03.2012
ralf kowalski
autor:

Lena Herrmann in der Superfinalroute
Bild: www.verticalimage.de
Die Norddeutschen Lead-Meisterschaften vergangenes WE fanden erstmalig in der neuen Halle des Hamburger Kletterzentrums statt.
Erstaunlich war der Anstieg der Teilnehmerzahl, da erstmals nach dem nationalen Regelwerk geklettert wurde. Der Hauptschiedsrichter Johannes Altner hat dies schon vor Jahren angeregt und dürfte sich jetzt bestätigt fühlen. Ich war sehr froh, dass er beide Veranstaltungen (Bouldern und Lead) dieses Jahr leitete und mit seiner konstruktiven Art das Wettkampfklettern im Norden ein gutes Stück voran gebracht hat.
Die Ergebnisse lassen auf eine Vereinsmeisterschaft des AC-Hannover schließen - dies sollte jedoch eher Ansporn als Desillusionierung sein, um es den starken Mädels und Jungs aus Hannover nächstes Jahr zu zeigen. Ich hoffe sehr, dass der neue Landesstützpunkt in Hamburg dazu beitragen wird.
Die gezeigten Leistungen waren ebenso ansprechend wie überraschend - drei Superfinals sprechen eine deutliche Sprache. Geplant war nur eins.
Besonders auffallend war für mich, neben den ohnehin bekannten Gesichtern, der Auftritt des Kasselers Philip Ratajczak. Seine kraftvolle und dennoch weich-elegante Art zu klettern hat mich sehr beeindruckt. Dieser Stil wird in künftigen Wettkampfrouten wahrscheinlich nicht von Nachteil sein.
Andererseits war bei einigen die Korrelation zwischen Physis und motorischen Fähigkeiten nicht wie gewünscht zu beobachten - hier schlummert noch erhebliches Potenzial, dass sicher entwickelt werden kann.
Das Kletterzentrum Hamburg hat in vorbildlicher Weise die Veranstaltung unterstützt - insbesondere das Schrauberteam sagt an dieser Stelle: Danke!
Die MeisterInnen 2012
Jugend w.: Lena Hoffman (AC-Hannnver)
Jugend m.: Ruben Firnenburg (AC-Hannnver)
Damen: Lena Herrman (AC-Hannnver)
Herren: David Firnenburg (AC-Hannnver)
Komplettes Ergebnis: www.climbercontest.de/ndm2012/ergebnis.php
Bilder: www.climbercontest.de (Facebook)
Mittwoch, 22.02.2012
arne grage
autor:
![]() | Neue Plastiktempel schießen weiterhin wie Pilze aus dem Boden. Am 25.02.2012 eröffnet das Kletterzentrum Fulda des Deutschen Alpenverein Sektion Fulda e.V. mit einem bunten Programm: 10:00 Eröffnung 10:00 - 19:30 Kostenloses Klettern 11:00 - 15:00 Kostenloses Probeklettern 12:00 / 15:00 Klettershow 20:00 - 22:00 Kletterkabarett "Einmal Unsterblich" von Erbse Für Verpflegung ist gesorgt, Sonderverkauf von Outdoorladen "Auf und Davon" vor Ort. Zahlen & Fakten: Kletterfläche: 1080 qm (davon Haupthalle: 690 qm, Schulungsbereich: 230 qm, Boulderraum: 160 qm) Wandhöhe: 14 m Routen: ca. 130 von 3 -10 UIAA Boulder: ca. 75 Vorstieg und Toprope möglich Materialverleih, Bistro, Seminarraum und Biergarten vorhanden. Alles Weitere unter: www.kletterzentrum-fulda.de/ |
Montag, 13.02.2012
ralf kowalski
autor:

Jamie Degel - Bild: Archiv A. Winkler
Der Hamburger Jamie Degel hat am Romkerhaller Wasserfall eine neue Mixed-Route eröffnet, zumindest das erste mal am scharfen Ende des Seils beklettert.
From Ground up WI4/5 2SL M7 (N. Ramm, J. Degel)
Im mittleren Teil trifft man auf pures "Blumenkohl-Eis", an dem sich kaum Sicherungen befestigen lassen.
Die 2. Länge führt an einem alten Schlaghaken vorbei, an dem Jamie "nicht mal seine Schwiegermutter dran aufhängen würde". Ansonsten soll der obere Runout auch noch ziemlich übel sein.
Mittwoch, 08.02.2012
ralf kowalski
autor:

Grafik: Thomas Gramlow
Am 25. Februar ist es im Hamburger Kletterzentrum wieder so weit. Die Norddeutschen Lead-Meisterschaften werden in der neuen Halle der hiesigen Sektion des DAV ausgetragen.
Dies ist nicht zu verwechseln mit dem Deutschland-Cup, der leider aus organisatorischen Gründen platzte.
Wie erstmals bei derm Boulder-Event in Hannover auch, wird das nationale Regelwerk komplett umgesetzt. Das heißt zwei Qualifikationsrouten im Flash + ein Onsight-Finale. Die Startgruppen sind die zusammengefasste B- und C-Jugend, sowie die Senioren, denen die A-Jugend zugeordnet wird.
Ausschreibung + Regelwerk + Anmeldung:
http://www.climbercontest.de/ndm2012/

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