Newsmeldung

20.04.2011
christian burchards
autor: 
kin.defelskader - das zweite Treffen
McDoof
Christian beim Aufwärmen

Am vergangenen Wochenende (16./17. April 2011) traf sich der durch die Fahrt der Hannoveraner Jugendgruppe nach Orpierre dezimierte Felskader zum gemeinsamen Training im Ith.

Das Training begann mit einem strammen Aufstieg zu den Elefantenbäuchen, der nebenbei auch gleich die Grundlagenausdauer auf die Probe stellte. Wie gewohnt wurde das Training von Ralf geleitet, der für die anwesenden Athleten Jana, Sarah, Tobias, Christian und Tim die zu kletternden Routen aussuchte. Tobias sollte Das Präsent (9+) klettern, eine Route, die für den Grad wahrlich kein Geschenk ist, und für Tim war Sankt Elmos Fire (9+/10-) vorgesehen. Beide zeigten ihre über den Winter gewonnene Trainingsform und durchstiegen Rotpunkt im ersten Versuch des Tages ihre Touren. Danach widmeten sie sich ihrer einzig noch nicht durchstiegenen Route an den Elefantenbäuchen: Andalusischer Hund (10-/10). Leider reichte es noch nicht ganz für den Durchstieg des harten Zehners. Nach kurzem Auschecken konnte auch Christian mit Strontium (9+) sein Projekt abhaken, wobei er es oben nach der Schlüsselstelle noch einmal spannend gemacht hatte.

Auch die Damen waren stark unterwegs. Sarah scheiterte ganz knapp vor Top in der Route Opium fürs Volk (9), und auch Jana hatte gute Versuche in Sankt Elmos Fire (9+/10-).

Ziel der Kadergründung waren nicht nur das gemeinsame Training und die Wiederholung schwere norddeutscher Routen, sondern auch die Entwicklung in unserem Klettergebiet mit neuen schweren Erstbegehungen voranzutreiben. Zu diesem Zweck verbrachten wir den zweiten Tag des Kadertreffens damit, das Gebiet der Imsener Klippen zu erkunden. Treffen war bei Mc Donalds in Alfeld. Dort wurde dann schnell der Aufwärmboulder (BILD) an der Kinderwand weggezogen und gemeinsam fuhren wir weiter in Richtung der Imenser Klippen. In diesem Gebiet gibt es bereits einige Boulder zum Beispiel an der Hall of Pain und am Kultkomplex, jedoch ist das Potential an schweren Bouldern an den beiden konstant 45 Grad Überhängen, wie man sie fast nur aus dem Trainingsraum kennt, noch nicht erschöpft.
Unser Erkundungsgang führte uns nach der Besichtigung der Boulder weiter den Kamm entlang. Hier stehen noch einige Felsen, die das Potential für weitere schwere Routen bieten. Die Felsen sind oft sehr kompakt, leider jedoch kein Ersatz für den Verlust des Selters. Mittels Abseilen begutachteten wir die Felsen, schauten nach Griffen und überprüften die Felsqualität. Im Anschluss diskutierten wir mögliche Routenführungen.

Fazit des Wochenendes: Es war ein schöner erfolgreicher Klettertag an den Elefantenbäuchen und Erkundung eines neuen Klettergebiets, bei dem feststeht, dass wir wiederkommen, um neue Touren einzubohren. Aber nun freuen wir uns erst einmal auf die Osterfahrt nach Fontainebleau.
kin.de Artikel-Link
Anzahl Kommentare: 0       kin.de Kommentar schreiben       kin.de