Newsmeldung

26.01.2012
ralf kowalski
autor: 
kin.dewettkampf - NBM 2012 - die neue Lust am Fliegen
nbm
Lars Proske's Interpretation der 3-Punkt-Regel - Bild: Mike Hoffmann

Zum Erwerb eines Ultraleicht-Flugscheines werden ca. 30 Flugstunden benötigt. Die Athleten bei der diejährigen Norddeutschen Bouldermeisterschaft im Escaladrome/Hannover vergangenes WE kommen da noch nicht ganz ran, aber es fehlt nicht mehr viel.

  • Erstmalig wurde der D-Cup-Modus angewandt, d. h., bei den Senioren fand auch das erste mal ein Halbfinale statt.
  • Durch die Zusammenlegung der B- und C-Jugend war das Teilnehmerfeld quantitativ und qualitativ sehr stark. Das Potenzial ist dennoch weitestgehend ungenutzt und man darf auf die nächsten Jahre gespannt blicken.
  • Die Überraschung des Tages war sicher der erste Platz von Lena Herrmann (AC-Hannover), die Andrea Winterberg (AC-Hannover) und Sonja Schade (IG-Klettern) auf die Plätze verwies. Andrea hatte in den letzten Jahren so etwas wie ein Abo auf den höchsten Podiumsplatz in der Norddeutschen Wertung.
  • David Firnenburg (AC-Hannover) verschusselte seinen Sieg im dritten Finalboulder. Eigentlich hätte er den Topgriff festhalten können und müssen. Und eigentlich hätte er damit den Sack zugemacht. Hätte, wenn und aber...
    So zeigte Felix Leuoth (AC-Hannover) am letzten Problem eine ganz besondere Performance. Während der "satten" 4 Minuten Finalzeit startete er seinen Intervalmodus. Alle 20 Sekunden ein Versuch - um dann doch einen der schwersten Züge des gesamten Wettbewerbs meistern zu können. "Zum Glück" fiel er kurz vor Ende des Boulders auf das blaue Weich. Man wäre sonst geneigt, einschlägige Wettkampftaktik neu zu eruieren.
  • Ein großes Kompliment ist der gesamten Helferschaft zu machen - ganz besonders den vielen Boulderschiris, die erst den Abend zuvor eine Einführung in ein neues Wertungssystem via iPad über sich ergehen lassen mussten. Ich war schwer begeistert.
    Wir sind mit dieser Veranstaltung sehr nah am Niveau der D-Cups! Das formulierte so Johannes Altner, der die Meisterschaft als Hauptschiedsrichter leitete.
  • Dank auch an Götz Wiechmann für die informative und kompetente Moderation!

nbm
Elegant, auch im Abgang ;-) - Bild: Mike Hoffmann

Die Kürzel in den Egebnislisten sind folgendermaßen zu lesen:
  1. Zunächst zählt die maximale Zahl der erreichten Topgriffe (t).
  2. Sollte sich dort ein Gleichstand ergeben (ex aequo), wird nach der geringeren Anzahl der Versuche bis zum Top gewertet (vt).
  3. Dann schaut man auf die maximal erreichten Bonuspunkte (b).
  4. Zu guter Letzt entscheidet die minimale Anzahl der Versuche bis zum Bonusgriff (vb).

Komplettes Ergebnis (alle Runden, alle Boulder):
www.climbercontest.de/nbm2012/ergebnis.php
kin.de Artikel-Link
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